Foto: Janine Sieben

Klimaanpassungsmanager/in gesucht!

 

UMSETZUNG DES KLIMAANPASSUNGSKONZEPTES

Wir suchen ab sofort eine/n Manager/in für dieses spannende und Verantwortungsvolle Klimaanpassungsprojekt!

Stellenangebote auf Interamt.de

Angelina Zahn - Klimaanpassungsmanagerin

Kontakt:

Tel.: 02631 803-693
Mobil: 0162 270 3181
E-Mail: angelina.zahn@kreis-neuwied.de

Hier finden Sie das digitale Klimaanpassungskonzept und die Ergebniskarten.

Alles zum Beteiligungsprozess des Klimaanpassungskonzeptes

Sturzflut- und Hochwassergefahrenkarten für RLP

Mit dem Fortschreiten des Klimawandels steigen die Häufigkeit und die Intensität von Starkregenereignissen. Von Starkregen spricht man, wenn in kurzer Zeit große Regenmengen fallen. Solche Ereignisse sind überall gleich wahrscheinlich, d.h. jede:r kann betroffen sein. Fließen diese Regenwassermengen in der Landschaft zusammen und führen so zu lokalen Überflutungen, spricht man von "Sturzflut" in Abgrenzung zu Hochwasserereignissen, die durch die Ausuferung von Flüssen entstehen.

Klimaparameter auf einen Blick

LAWA Starkregenportal

Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Monitoringbericht aus 2023

Klimawandel im Landkreis Neuwied

Die Factsheets des Kompetenzzentrums Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz bieten prägnante Informationen über die Auswirkungen des Klimawandels in der Region, speziell auf den Landkreis Neuwied zugeschnitten.

Zusammengefasst sind dabei bspw. die lokalen klimatischen Veränderungen, gesundheitliche Risiken durch Hitzewellen und Extremwetterereignisse. Diese Factsheets dienen als wertvolle Informationsquelle für Fachleute und die Öffentlichkeit, um die Herausforderungen des Klimawandels in Neuwied besser zu verstehen.

Quelle: Landesamt für Umwelt RLP

Neue Sturzflutgefahrenkarten in 3D-Ansicht

Mit dem Hydrozwilling können Bürgerinnen und Bürger die Sturzflutgefahrenkarten RLP in 3D betrachten und so die mögliche Gefährdung ihres Hauses besser einschätzen.

Foto: Martin Boden

Hitzeknigge für den Landkreis Neuwied

Im Hitzeknigge sind praktische Tipps im Umgang mit Hitze aufgeführt aber auch Klimagraphiken, die den überdurchschnittlichen Temperaturanstieg im Kreis Neuwied veranschaulichen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Gefahren extremer Hitze zu schärfen und die Bedeutung einfacher Präventions- und Hitzeschutzmaßnahmen hervorzuheben.

Wir sind Fairtrade – Town Landkreis Neuwied

Seit 2018 erfüllen die Stadt und der Landkreis Neuwied die Kriterien, um als Fairtrade-Town ausgezeichnet zu werden. Diese Auszeichnung wurde erst Anfang 2026 erneuert. Dank vielfältiger Unterstützung konnte der Landkreis Neuwied bereits bedeutende Fortschritte erzielen, um den fairen Handel zu fördern. Ob im Supermarkt, Café oder Restaurant – immer mehr fair gehandelte Produkte finden ihren Weg in die Regale und auf die Speisekarten in unserem Landkreis.

Foto: Stadtverwaltung Neuwied

Lokale Agenda

Lokale Agenda 21 steht für die zukunftsfähige Entwicklung einer Gemeinde oder Region. Der „Agenda-Ring Rhein-Westerwald e.V.“ ist ein Netzwerk und bietet die Gelegenheit sich themen- und projektorientiert zu engagieren. Zu den Mitgliedern gehören die Kreisverwaltung, die Stadtverwaltung, die Stadtwerke, Eirene, der Eine Welt Laden, Naturschutzverbände und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Wir treffen uns alle zwei Monate dienstags um 17:00 Uhr in der VHS Neuwied.

Foto: SGD Nord

Erfassung historischer Hochwassermarken

Das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) ruft zur Unterstützung bei der Erfassung historischer Hochwassermarken auf. Ziel ist es, die Hochwasservorsorge durch die Einbeziehung historischer Daten weiter zu optimieren. Bürgerinnen und Bürger, die solche Hochwassermarken entdecken oder bereits kennen – insbesondere aus Zeiten vor der regelmäßigen Messung des Wasserstandes – werden gebeten, diese über das neue webbasierte Erfassungstool des LfU zu melden:

K L I M A A N P A S S U N G

im Landkreis Neuwied

Der Klimawandel ist bereits heute spürbar: Häufigere Hitzeperioden, Starkregen, Hochwasser und Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt stellen neue Herausforderungen dar. Unser Ziel ist es, den Landkreis Neuwied widerstandsfähiger gegenüber diesen Folgen zu machen und die Lebensqualität langfristig zu sichern.

Klimaanpassung bedeutet, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die Schäden durch den Klimawandel vorbeugen oder verringern. Dazu gehören unter anderem Hitzevorsorge, Hochwasserschutz, ein nachhaltiger Umgang mit Wasser sowie der Schutz der biologischen Vielfalt.

Um gezielt handeln zu können, wurde in den Jahren 2023 bis 2025 ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet. Es dient dem Landkreis künftig als strategische Leitlinie, um bestehende und zukünftige Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen umzusetzen.

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Das Klimaanpassungskonzept des Landkreises Neuwied wird durch das  Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert im Rahmen des Programms „Nationale Klimaanpassung“. Genauere Informationen zur Förderkulisse können auf der Internetseite des Projektträgers Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH recherchiert werden. Der Förderzeitraum beträgt zwei Jahre für die Konzepterstellung und drei Jahre für die Konzeptumsetzung. 

 

Förderprogramm: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Titel des Vorhabens: DAS-A1: Erstellung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts für den Landkreis Neuwied

Förderkennzeichen: 67DAA00511 

 Laufzeit: 01.02.2023 – 30.06.2025

 

Titel des Vorhabens: DAS-A.2: Umsetzung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts für den Landkreis Neuwied

Förderkennzeichen: 67DAA00512 

Laufzeit 1.10.2025 - 30.09.2028

 

Klimaanpassungsgesetz seit 1. Juli 2024 in Kraft

Am 1. Juli 2024 ist das neue Klimaanpassungsgesetz (KAnG) des Bundes in Kraft getreten (Bundesgesetzblatt Teil I - Bundes-Klimaanpassungsgesetz - Bundesgesetzblatt). Anpassung an Klimawandelfolgen ist notwendiger Bestandteil unseres Lebens geworden, seit die zunehmenden Treibhausgase in unserer Atmosphäre die Temperatur auf unserer Erde ansteigen lassen. Nun ist die Berücksichtigung der Anpassung an Klimawandelfolgen gesetzlich gestärkt worden: Gemäß Berücksichtigungsgebot müssen Träger öffentlicher Belange bereits eingetretene und zukünftige Klimawandelfolgen, wie Starkregen-, Hitze- und Dürreextreme bei Planungen und Entscheidungen berücksichtigen. Weiterhin sind die Bundesländer dazu aufgefordert, bis Januar 2027 eine landesspezifische Anpassungsstrategie vorzulegen oder eine bestehende Strategie zu aktualisieren. Von Kommunen sollen Anpassungskonzepte erarbeitet werden, wobei deren Inhalte und die zu verpflichtende kommunale Ebene noch von den Ländern festgelegt werden müssen.

Im Kreis Neuwied wird mit Klimaanpassungsmanagerin Angelina Zahn an einem Anpassungskonzept für den Kreis Neuwied in den Themenbereichen Wasserhaltung, Gesundheit und Biodiversität bis Februar 2025 gearbeitet. Hier ein Zwischenstand